Folie verkleben, Trockenverklebung

Folie verkleben – Fensterfolie einfach & blasenfrei anbringen

  • Lesezeit: 11 Min.

Unser heutiges Thema ist das Folie kleben. Sicher hast du schon den ein oder anderen Sticker deiner Lieblingsband oder einen Aufkleber für einen Fußballclub irgendwo „angepappt“. Der war vermutlich klein und handlich. Aber wie kleben wir eine große Folie an eine Tür? Oder bringen eine Fensterfolie an? Natürlich soll die Folie blasenfrei und ohne Falten auf dem Untergrund kleben. Wir zeigen dir, wie die Profis folieren. Denn so nennt man diesen Arbeitsschritt. In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung bekommst du wichtige Tipps, damit Folie verkleben für dich zum Kinderspiel wird. 

Selbstklebefolien sind aus dem Werbegeschäft nicht mehr weg zu denken. Sie sind preiswert und schnell angeschafft. Man kann Folie auf viele glatten Oberflächen kleben. Sie finden ihren Platz auf Schaufenstern, Türen oder im Veranstaltungsgewerbe. Dabei sind sie schnell angebracht und auch wieder entfernt.

Selbst ist der Mann oder die Frau. Du benötigst keinen Fachmann für dein neues Werbemittel. Mit den folgenden Abschnitten bekommst du alle wichtigen Hinweise für Vorbereitung, Hilfsmittel und die Arbeitsschritte zum Verkleben der Folie. Zusätzlich erhältst du Tipps zum Reinigen und zum Entfernen der Selbstklebefolie. Also starte gleich in dein neues Projekt!

Der geeignete Untergrund für deine Selbstklebefolie

Wenn du selbstklebende Folie richtig anbringen möchtest, solltest du einen passenden Untergrund auswählen. Am besten eignen sich wischfeste Oberflächen – je glatter desto besser. Dabei sind auch leichte Wölbungen möglich. Wie du diese behandelst, erklären wir dir später in diesem Beitrag.

Allerdings eignen sich raue und strukturierte Flächen weniger. Bei diesen kann der Aufkleber nicht seine komplette Klebkraft entwickeln, denn die Klebefläche ist nicht vollständig mit dem Untergrund verbunden. Die Folie wird also nur schlecht kleben. Außerdem zeichnen sich die Strukturen des Untergrunds auf der Oberfläche des Aufklebers ab.

Die wichtigsten Hilfsmittel zum Folie verkleben

Damit deine Folie faltenfrei und ohne Bläschen klebt, legst du dir am besten einige Hilfsmittel bereit:

  • Universalreiniger oder Spiritus
  • ph-neutrales Reinigungs- oder Spülmittel
  • Fusselfreier Lappen, Vliesstoff- oder Küchenrolle
  • Rakel mit einer abgerundeten Kante oder einem Filzeinsatz oder eine Gummirolle
  • Klebeband (zum Beispiel Malerkrepp)
  • Handelsüblicher Haarfön
  • Für Aufkleber aus mehreren Teilen: Transferpapier / Übertragungspapier (zum Beispiel Oratape oder Aslan Übertragungspapier)
  • Cuttermesser, Metall-Lineal oder Metall-Schiene

Verkleberakel mit FilzkanteDie Bezeichnung Rakel ist vom französischen Wort raclé abgewandelt. Es wird übersetzt mit abschaben oder abkratzen. Das Werkzeug zur Folienverklebung ist meist eine flache Kunststoffkarte mit einer abgerundeten Kante oder einem Filzeinsatz. Es wird zum glatt streichen der Folie verwendet.

Die richtige Vorbereitung des Klebe-Untergrunds

  • Für ein optimales Ergebnis muss die zu beklebende Fläche sauber und trocken sein. Entferne deshalb alle Verunreinigungen wie Fett, Öl, Silikon oder Wachs.
  • Bei gestrichenen oder lackierten Flächen ist Vorsicht geboten. Probiere zuerst an einer unauffälligen Stelle, ob keine Schäden entstehen. Verdünner können beispielsweise Lacke angreifen und so die Klebkraft verringern.
  • Säubere gründlich bis in die Ecken und an die Ränder des zu beklebenden Bereiches.
    Anschließend muss die Fläche gut trocknen.
  • Staub und Flusen lassen sich sehr gut mit einem Staubsauger oder Druckluftreiniger entfernen.
  • Ist der Untergrund doch etwas rauer, dann versuche es mit abschmirgeln oder spachteln. Dadurch lässt sich die Fläche noch etwas glätten.
  • Die optimale Reinigung ist die wichtigste Grundlage für deinen Erfolg beim Verkleben deiner Folie. Befinden sich noch Schleifpartikel, Sandkörnchen oder Haare auf der Fläche, werden sich diese nach dem Andrücken der Aufkleber unschön abzeichnen. Je dünner die Klebefolie ist, umso auffälliger zeichnen sich Schmutzpartikel ab.

Die ideale Umgebungstemperatur

Damit deine Folie optimal kleben kann, beachte diese wichtige Fakten:

  • Die richtige Temperatur zum Anbringen deiner Selbstklebefolie liegt zwischen 10°C und 20 °C.
  • Beachte, dass sich bei zu hoher Temperatur die Folie stärker verzieht. Das geschieht zum Beispiel bei sehr starker Sonneneinstrahlung. Außerdem kann es passieren, das die Folie bereits vor der exakten Positionierung fest klebt.
  • Ist die Temperatur dagegen zu niedrig, kann sich die Klebewirkung nur schlecht oder gar nicht entfalten. Um die Klebkraft zu erhöhen, hilf vorsichtig mit einem handelsüblichen Fön nach.

Die verschiedenen Klebe-Methoden

Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Methoden beim Anbringen von Aufklebern. Wir erläutern dir in übersichtlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen die jeweiligen Arbeitsschritte und Einsatzmöglichkeiten.

Folie kleben mit der Nassverklebung – einfach auch für Anfänger

  1. Markiere dir mit Klebeband, soweit nötig, die gewünschte Position.
  2. Anschießend stellst du eine Seifenlösung her: 1 Liter Wasser + ½ Teelöffel ph-neutrales Reinigungs- oder Spülmittel, alternativ eignet sich auch Babyshampoo.
  3. Nachfolgend bringst du mit einer Sprühflasche die Seifenlösung auf die zu beklebende Fläche auf. Notfalls tut es auch ein Lappen. Sorge dafür, dass der entstandene Wasserfilm bis zum endgültigen Platzieren der Selbstklebefolie erhalten bleiben. Eventuell musst du in den folgenden Arbeitsschritten noch etwas nachsprühen.
  4. Lege deine Klebefolie mit der Druckseite nach unten auf eine saubere glatte Fläche. Ziehe anschließend das Trägerpapier vollständig ab. Beginne damit an einer Ecke. Ziehe oder dehne die Selbstklebefolie dabei nicht zu stark. Das führt sonst zu Formverlust, Falten oder Luftblasen.
  5. Besprühe die Klebeseite ebenfalls mit der Seifenlösung.
  6. Als Nächstes platzierst du die Selbstklebefolie mit der klebenden Seite auf die gewünschte Fläche. Durch den Wasserfilm lässt sich die Folie hin und her schieben. Nun positionierst du ganz entspannt die Folie an der richtigen Stelle. Falls nötig, löst du die Folie noch einmal ab und beginnst von vorn. Damit dein Aufkleber nun nicht mehr verrutscht, helfen einige Streifen Malerkrepp beim fixieren.
  7. Besprühe nun die bedruckte Oberseite ebenfalls mit der Seifenlösung. Damit beugst du Kratzern vor.
  8. Schließlich drückst du mit einem weichen Lappen oder einem Filzrakel, von der Mitte aus, Wasser und Luft zu den Rändern heraus. Dabei entfernst du das ausgetretene Wasser mit Küchentüchern oder einem saugfähigen Lappen. Die Markierung kannst du nun auch wieder entfernen.
  9. Sollten sich doch einige Bläschen gebildet haben, stichst du sie einfach mit einer Nadel auf und drückst die verbliebene Luft heraus.
  10. Abschließend drückst du mit einer Gummirolle oder einem Rakel die komplette Fläche bis zu den Rändern sorgfältig an. Arbeite sehr vorsichtig, damit vermeidest du Kratzer.
  11. Besitzt dein Klebe-Untergrund kleine Wölbungen, kannst du mit einem Fön die Folie vorsichtig erwärmen. Dadurch wird sie dehnbarer und passt sie sich besser an die benötigte Form an. Allerdings sind dem Grenzen gesetzt. An starken Wölbungen oder Kugeln lässt sich Folie sich mit diesem Trick natürlich trotzdem nicht kleben.
  12. Übrigens, weiße Schlieren oder dunkle Verfärbungen entstehen durch die verwendete Seifenlösung. Sie verschwinden mit der vollständigen Trocknung. Erst dann tritt auch die komplette Klebkraft ein.

Was passiert beim Folie kleben mit Spülmittel?
Durch den Zusatz von ph-neutralem Reinigungs- oder Spülmittel wird die Oberflächenspannung des Wassers gebrochen und die Folie lässt sich schwimmend verkleben. Die Reaktionszeit des Klebers erhöht sich. Damit bleibt dir genügend Zeit, um deinen Aufkleber richtig zu positionieren.

Die Nass-Klebe-Methode ist auch für Anfänger geeignet, da sich die Klebefolie problemlos positionieren lässt. Aber vor allem bei größeren Folien ist kleben mit Wasser und Spülmittel die bessere Wahl – auch für geübte Anwender.

Übrigens eignet sich dieses Verfahren hervorragend zum anbringen von Fensterfolie.

Anleitung für Trockenverklebung – schnell für erfahrene Anwender

  1. Markiere dir mit Klebeband, soweit nötig, die gewünschte Stelle.
  2. Lege die Selbstklebefolie mit der Druckseite nach unten auf eine saubere glatte Fläche. Anschließend ziehst du das Trägerpapier an einer Kante für circa 2 bis 3 Zentimeter ab und knickst den Streifen um.
  3. Im nächsten Schritt fasst du die Folie mit beiden Händen links und rechts und platzierst sie zwischen deinen Klebeband-Markierungen. Drücke den Streifen von der Mitte beginnend am Untergrund fest, damit die Folie richtig fest klebt.
  4. Anschließend ziehst du das Trägerpapier für weitere 10 – 15 Zentimeter ab. Dabei musst du die Klebefolie anheben, damit sie nicht schon an der Fläche fest klebt. Anschließend mit einer Gummirolle oder einem Filzrakel den Streifen von einer zur anderen Seite andrücken.
  5. Diesen Vorgang wiederholst du, bis die gesamte Folie an der geplanten Stelle klebt.
  6. Zum Schluss drückst du noch die komplette Selbstklebefolie bis an die Ränder sorgfältig an.
  7. Wenn dir das anbringen nicht ganz blasenfrei gelungen ist, stichst du mit einer Nähnadel die Luftblasen auf und glättest noch einmal.

Die Trocken-Klebe-Methode ist für kleine Aufkleber bis Format DIN A5 geeignet. Darüber hinaus ist das Verfahren eher etwas für Profis und geübte Anwender. Vor allem bei größeren Folien sollte man bei der Trockenverklebung aber  immer zu zweit arbeiten.

Vorteile und Nachteile der Klebemethoden

Nassverklebung

  • Einfache Methode auch für Anfänger
  • Für große und kleine Formate geeignet
  • Leichtes Positionieren der Folie
  • Nur eine Arbeitskraft nötig
  • Aufwendigere Vorbereitung

Trockenverklebung

  • Geringe Vorbereitungszeit
  • Für Formate bis circa A5
  • Schwierige Methode, eher für Profis
  • Korrekturen bei der Positionierung nicht möglich
  • Für größere Formate immer mit zwei Personen arbeiten

Mehrteilige Fensterfolie anbringen

Du möchtest eine Fensterfolie oder einen anderen Aufkleber mit mehreren Buchstaben anbringen? Musst du dann jedes Zeichen einzeln positionieren?
Die gute Nachricht: Natürlich nicht! Auch das funktioniert mit einem ganz einfachen Hilfsmittel.

Dafür benutzt du Transferfolie oder Übertragungspapier. Sie helfen dir Aufkleber aus mehrere Einzelteilen passgenau auf den Untergrund zu positionieren. Die Klebkraft ist wesentlich geringer als bei der eigentlichen Klebefolie. Dadurch lässt sie sich leicht wieder ablösen.

  1. Markiere dir mit Klebeband die gewünschte Position. Suche dir dabei markante Punkte an den Einzelteilen. Das kann beispielsweise die Oberkante der großen Buchstaben sein.
  2. Stelle eine Seifenlösung her: 1 Liter Wasser + ½ Teelöffel ph-neutrales Reinigungs- oder Spülmittel, alternativ eignet sich auch Babyshampoo.
  3. Lege deinen Aufkleber oder Fensterfolie auf eine glatte saubere Fläche. Löse alle nicht benötigten Klebeteile ab, so dass nur die Schriftzeichen übrig bleiben. Diesen Vorgang nennt man übrigens entgittern.
  4. Schneide dir einen Streifen Übertragungspapier, der etwas größer als deine Aufkleber ist, zurecht. Transferfolie oder Übertragungspapier haben nur eine geringe Klebkraft. Sie dienen dazu, die Buchstaben in der richtigen Position zu halten.
  5. Positioniere das Übertragungspapier auf der Druckseite deines Aufklebers und drücke es mit einer Gummirolle oder einem Rakel fest.
  6. Nun drehst du die Folie um und entfernst das Trägerpapier komplett. Auf dem Trägerpapier befinden sich nun alle einzelnen Teile im richtigen Abstand.
  7. Verfahre nun wie in der Nassverklebung beschrieben weiter und klebe deine Fensterfolie, wie beschrieben, an.
  8. Das Übertragungspapier solltest du nach dem andrücken noch für circa einen Tag auf der Folie belassen. Dann kannst du es vorsichtig abziehen und noch einmal alles ordentlich andrücken mit einer Gummirolle oder einem Rakel.
  9. Wenn dir das Aufbringen der Folie nicht blasenfrei gelungen ist, kannst du auch hier mit einer Nadel nachhelfen.

Natürlich funktioniert dieser Tipp nicht nur mit Plotter-Buchstaben, sondern mit jedem anderen mehrteiligen Aufkleber.

Die Reinigung von Selbstklebefolien

  • Mit der ersten Reinigung solltest du ein bis zwei Wochen warten.
  • Am besten eignet sich dazu ein Gemisch aus Wasser und ph-neuralem Reiniger oder Spülmittel. Benutze einen weichen Schwamm oder Lappen, denn das schont die Folie vor Kratzern.
  • Verwende auf keinen Fall alkohol- oder säurehaltige Reiniger oder Scheuermittel. Sie beschädigen die Oberfläche der Klebefolie.

Die rückstandslose Entfernung

  • Wie gut sich die selbstklebende Folien und Sticker entfernen lassen, hängt von vielen Faktoren ab.
    Das sind zum Beispiel:
    • Wie lange wurde die Folie verwendet?
    • Wie ist der Untergrund beschaffen?
    • Welchen Umwelteinflüssen war die Folie ausgesetzt?
  • Im Normalfall lässt sich die Folie oder der Sticker einfach abziehen. Dafür löst du mit einem Spachtel eine Ecke und ziehst den Aufkleber in einem Stück ab. Bei ovalen Formaten beginnst du am besten an einer der schmalen Rundungen.
  • Doch mitunter ist der Kleber sehr hartnäckig. Versuche mit einem Fön den Aufkleber vorsichtig zu erwärmen. Folie und Kleber werden dadurch elastischer und zerreißen nicht so schnell.
  • Verbliebene Klebstoffreste entfernst du mit einem geeigneten Reiniger, zum Beispiel Etikettenlöser oder Spiritus. Am besten probierst du es wieder an einer unauffälligen Stelle, ob die Fläche angegriffen wird.

Aufkleber in individuellen Größen und Formen für dein Projekt

Im Vispronet-Shop erhältst du selbstklebende Folien für viele Einsatzmöglichkeiten, wie zum Beispiel als Fensterfolie, Türfolie, Beschriftung von Schaufenstern und vielem mehr. Du bestellst einfach dein Wunschmotiv in deiner speziell benötigten Größe. Damit ersparst du dir das aufwendige Schneiden. Sollte aber doch einmal etwas zu groß geraten sein, empfehlen wir dir ein Cutter-Messer und ein Metall-Lineal oder eine Metallschiene zum Korrigieren.

Übrigens sind auch Aufkleber in freien Formen mit bis zu drei innenliegenden Konturen möglich. Drei sind dir zu wenig? Dann wende dich gern an unser Verkaufsteam für eine persönliche Beratung.


Viel Erfolg beim Anbringen eurer Aufkleber und Fensterfolien. Schreibt uns doch einen Kommentar zu euren Erfahrungen beim Verkleben von Folie.

Du hast noch keine zündende Idee für die Gestaltung? Dann schau doch gleich einmal in unseren Blog-Beitrag Perfektes Design mit und ohne Weißdruck.
Dort warten viele Ideen und Tipps für Selbstklebefolie und andere Materialien auf dich. Schau doch einfach mal rein.


Unsere Tipps und Tricks sind Anregungen und Hilfestellungen für dich. Selbstverständlich können wir keine Garantie für die einwandfreie Folienverklebung übernehmen.

Über Maike
Maike war viele Jahre als Gruppenleiterin im Bereich Grafik - Druckvorstufe tätig. Sie kennt sich bestens mit den Themen-Bereichen Datenprüfung, Druckdaten, Vektor- und Bildbearbeitung aus. Für den Blog textet sie, bearbeitet Bilder und Videos und optimiert die Beiträge SEO-gerecht.
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2 Kommentare

  • Lukas sagt:

    Hallo, danke für diesen interessanten Beitrag.

    Ich selbst habe bei mir zuhause eine Fensterfolie des Anbieters Marapon an einem meiner Fenster zuhause. Allerdings ist dies eine statisch haftende Folie.
    Meine Frage nun – wenn sich Klebefolien ( wenn teils auch hartnäckig) wieder von Fenstern entfernen lassen, wie sieht dies mit statisch haftenden Folien aus? Kann man sowohl statisch haftende als auch Klebefolien beliebig oft vom Fenster entfernen und dann wieder verwenden, oder ist dies nur bei statisch haftenden Folien möglich ( wenn überhaupt möglich)?

    Vielen Dank!!

    LG Lukas

    • Maike sagt:

      Hallo Lukas, es freut uns, dass Dir unser Beitrag gefällt.

      Zu Deiner Frage: Es gibt ablösbare und permanente Selbstklebefolien. Permanent klebende Folien sind für langfristigen Einsatz auch über Jahre gedacht. Ablösbare Selbstklebefolien kommen eher bei kurzfristigen Anwendungen zum Einsatz.
      Haftfolien hingegen können entfernt und erneut verklebt werden. Wie oft, hängt stark von der Qualität der Folie und dem Wirkprinzip ab. Genauere Angaben sollte der Hersteller liefern können.
      Bei Vispronet® bedrucken wir verschiedene Arten von Haftfolien.

      – Haftfolien, adhäsiv haftend, funktionieren ohne Klebstoff. Sie haften durch molekulare Anziehung und können mehrfach wieder verwendet werden.
      – Mikrosaugnapffolien entwickeln eine hohe Haftwirkung. Durch Reinigung kann die Haftwirkung mehrmals reaktiviert werden.
      – Statische Haftfolien erhalten ihre Wirkung durch elektrostatische Aufladung. (bei Vispronet® nicht mehr im Sortiment)

      Neben der Qualität und dem Wirkprinzip, hängt es allerdings stark von den Umwelteinflüssen ab, wie oft Du sie nutzen kannst. Haftfolien sind hauptsächlich für den Inneneinsatz oder kurzzeitigen Außeneinsatz konzipiert. Zu starke Sonnen Einstrahlung lassen die Folie brüchig und porös werden.
      Natürlich stehen wir für weitere Fragen gern zur Verfügung.

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